Museum

Seit der Bürogründung im Jahre 1952 haben sich die technischen Errungenschaften und somit auch die Arbeitsabläufe stetig weiterentwickelt. Das Museum gibt einen Einblick in die Anfänge des Büros und zeigt mit welchen Hilfsmitteln damals gearbeitet wurde. Darüber hinaus wird unser Anspruch deutlich, beständig mit den aktuellsten „Instrumenten“ für einen qualitativ hochwertigen Planungsablauf zu sorgen.

Alles fing an mit einer geliehenen Schreibmaschine aus den 50er-Jahren. Das Büro wurde 1952 von Georg Reepel gegründet, der dieses „Gerät“ zum Bürostart unbedingt brauchte und welches vom Schwiegervater zur Verfügung gestellt wurde.

Weiter ging es dann mit einer Pappelholzplatte und einer Reisbrettschiene. Gezeichnet wurde zu dieser Zeit mit Tuschestiften, die bei nicht Benutzung schnell eintrockneten und anschließend aufwendig zu säubern waren. Der 5B-Bleistift gehörte zu den unverzichtbaren Entwurfsstiften.

Nach den üblichen technischen Errungenschaften wie Rechenapparate, Rechenschieber, elektronische Schreibmaschine begann in den 80er-Jahren des vorherigen Jahrhunderts das Computerzeitalter für unser Büro.

Der erste Computer, ein Commodore CBM Model 3032 aus dem Jahre 1982, kostete noch 13.000 DM und musste umfangreich programmiert werden. Spezielle Büroprogramme gab es noch nicht und so musste man sich in hunderten von Stunden selber ein Programm schreiben, z.B. ein Ausschreibungsprogramm, wobei unzählige Kürzel für die unterschiedlichen Funktionen erdacht werden musste. Ende der 80er-Jahre kamen dann die ersten, für kleinere Büros brauchbaren Zeichenprogramme auf den Markt.

Heute arbeiten wir mit den vielfältigsten Programmen für Ausschreibungen, Preisspiegel, Bürokorrespondenz, Zeichnungen, Visualisierungen etc. Nur der 5B-Bleistift hat jedenfalls in unserem Büro bis zum heutigen Tage überlebt. Erst wird von Hand entworfen und anschließend digital weitergearbeitet.