Bau einer Biogasanlage in Steinfeld (Gemeinde Kall)

Auf der Planfläche südwestlich Kloster Steinfeld soll eine Biogasanlage errichtet werden, die unter anaeroben Bedingungen nachwachsende landwirtschaftliche Rohstoffe vergärt und aus dem entstehenden Methangas mittels eines Motors Strom erzeugt. Die entstehende Abwärme kann im Blockheizkraft­werk über Wärmetauscher nutzbar gemacht werden, der verbleibende Gärrest auf den Feldern als Dünger eingesetzt werden.

Für den Betrieb der Anlage werden zwei Fermenter, zwei Getreidesilos, zwei Gärsubstratlager, sowie die Anlagen zur Strom- und Nahwärmeerzeugung gebaut. Strom und Nahwärme werden mittels neu zu verlegender Leitungen zum Kloster- und Schulkomplex geleitet. Das auf versiegelten und bebauten Flächen anfallende Niederschlags­wasser wird aufgefangen und in einer Mulde im nördlichen Teil der Planfläche versickert. Eine weitere Mulde dient dazu im Schadensfall Zwischenprodukte des Gärprozesses aufzunehmen, dazu wird sie mittels einer mineralischen Tonlage zum Untergrund hin abgedichtet

Zur Errichtung der Anlage muss im großen Maße in das natürliche Relief eingegriffen und Ebenen hergestellt werden. Es entstehen großflächig Böschungen, die bepflanzt werden können und somit eine landschaftsgerechte Einbindung und einen Teilausgleich des Eingriffs herstellen.

Die restliche Kompensation findet als funktionaler Ersatz in der Nähe des Eingriffs in Form einer Hecke statt.

Für dieses Projekt haben wir LPB, ASP, Pflanzkonzept und Kompensationsplanung erstellt.

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